
An der Mitgliederversammlung in der Akademie für politische Bildung im Rahmen der Jahrestagung 2024 nahmen ca. 35 Mitglieder teil.
Im Rahmen des Rechenschaftsberichtes erfolgte ein Rückblick auf die Projekte des Verbandes.
Der Vorsitzende dankt zunächst der Akademie für Politische Bildung und der Europäischen Akademie Bayern für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung der Jahrestagung 2024.

Die Verleihung des Abiturpreises war erneut Höhepunkt der Aktivitäten. Der Abiturpreis konnte das fünfte Mal in Folge verliehen werden und stellt mittlerweile das Aushängeschild des Verbands dar. Herr Wölfl schildert hierzu das aktuelle Verfahren von der Einreichung der W-Seminararbeiten über die Korrekturarbeit der Jury bis hin zur Preisverleihung. Nähere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern 2024 sowie den Arbeiten als solches (Themen, Begründung der Jury) können auf der Homepage oder im aktuellen Forum Politikunterricht nachgelesen werden. Als Ausblick auf 2025 wird die veränderte Situation, die sich aus der Umstellung des G8 auf das G9 ergibt, thematisiert. Trotz reduzierter Anzahl an Arbeiten, die sich aus dem Wegfall des Abiturprüfungsjahrgangs ergeben, möchte der Verband die Tradition fortsetzen und den Preis -angepasst an die besondere Situation des Prüfungsjahrgangs – verleihen. Der Vorsitzende dankt Herrn Wölfl für die Leitung dieses wertvollen Projekts, Uta Lechner für die äußerst intensive Pressearbeit sowie der Jury für die kooperative Korrekturarbeit. Ein besonderer Dank ergeht an die Heinz-und-Sybille-Laufer-Stiftung für Politische Wissenschaft, die den Abiturpreis erneut finanziell unterstützt hat.
Peter Herdegen berichtet über den aktuellen Stand der Herausgabe von „Forum Politikunterricht“. Verstärkung bekam die Redaktion mit Uta Lechner und Sabine Kehr. Der Veröffentlichungsmodus, eine Print-Ausgabe, eine online-Ausgabe, soll beibehalten werden. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 31. Oktober 2024.
Der Vorsitzende thematisiert die aktuelle Lage bezüglich der Betreuung der Homepage. Sebastian Haas, der die Modernisierung der Homepage maßgeblich mitverantwortete, steht aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung für diese so wichtige Aufgabe. Nach einer Lösung wird aktiv gesucht.
Es folgen weitere Punkte der Verbandsaktivitäten, die kurz vorgestellt werden: Unterstützung von „vote16“, stabile Mitgliederzahlen und personelle Besetzung des Vorstands, die Einführung der „Verfassungsviertelstunde“ zum Schuljahr 2024/25, Termin im Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Armin Seemann erläutert die finanzielle Situation des Verbands mit Hilfe einer detaillierten Übersicht. Dabei geht er sehr ausführlich auf die Ausgaben und Einnahmen des Verbands ein.
Der schriftliche Kassenbericht und das Kassenbuch des Verbands wurden von dem gewählten Kassenprüfer Martin Warmuth sowie von Karina Kopicer und Knut Thiesen als Vertreter des gewählten Kassenprüfers Jens Beck am 21. September 2024 in Anwesenheit des Schatzmeisters durchgeführt. Die Kassenprüfer stellen nach Einsicht in die Unterlagen eine ordnungsgemäße Kassenführung fest. Es gibt keinerlei Beanstandungen. Der Schatzmeister wird entlastet.
Turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes
Nach der Entlastung des Vorstandes erfolgte unter der bewährten Regie des Ehrenvorsitzenden Prof. Peter Hampe die Neuwahl des gesamten Vorstandes.
Zum Vorsitzenden des Landesverbandes wurde wieder Prof. Stefan Rappenglück, zu seinem ersten stv. Vorsitzenden Bernhard Hof und zum Kassier Armin Seemann gewählt.
Neu im engen Vorstand ist als zweite stv. Vorsitzende Uta Lechner und als Schriftführerin Sonja Zimmermann.
Ferner wurden 13 KollegInnen aus der Schule, der außerschulischen politischen Bildung und der Hochschullehre in den erweiterten Vorstand des Landesverbandes gewählt.
Ebenfalls wurden die beiden Kassenprüfer Jens Beck und Martin Warmuth wiedergewählt.
Zukünftige Projekte und Erhöhung des Mitgliedsbeitrages
Es wird angestrebt, die Homepage in Zukunft lebendiger und aktueller zu gestalten. 2025 kann die Jahrestagung nicht in der Akademie für politische Bildung in Tutzing stattfinden. Die Jahrestagung 2025 wird dafür im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg stattfinden.
Der Vorsitzende stellt den Antrag auf Erhöhung des Mitgliedsbeitrags zur Diskussion Als Hauptargument führt er einen größeren finanziellen Spielraum für anstehende Projekte (v.a. für weitere Preise im Rahmen der Abiturpreisverleihung) an. Die letzte Erhöhung fand 2013 statt.
Nach kurzer Diskussion im Plenum wird mehrheitlich eine Erhöhung auf 70€ festgelegt. Der Mitgliedsbeitrag für Studierende und Studienreferendare wird auf 35€ erhöht.